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IGB warnt Amerikanische Handelskammer vor weiteren Eingriffen

Protestkundgebung bei der Deutschen Telekom in Berlin gegen gewerkschaftsfeindliche Praktiken bei T-Mobile (USA)

Kontakt: Gemma Swart, Tel. +32 479 06 41 63 oder gemma.swart@ituc-csi.org

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat die Amerikanische Handelskammer heute aufgefordert, ihre Eingriffe in die Innenpolitik anderer Länder einzustellen.

IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow hat heute ein Video vorgestellt, das auf einer wahren Geschichte basiert und die Taktiken der Amerikanischen Handelskammer (AmCham) zur Vermeidung von Gewerkschaften deutlich macht.

"Die Amerikanische Handelskammer hat faire Arbeitsgesetze in so unterschiedlichen Ländern wie Moldawien, Rumänien, Portugal, Spanien, Irland und dem Sklavenstaat Katar offen angegriffen.

In China hat sich die AmCham unverhohlen gegen Gesetze zugunsten der Arbeitnehmerrechte, einschließlich Tarifverhandlungen, ausgesprochen.
Wenn die Arbeitnehmerrechte auf globaler Ebene angegriffen werden, dann steckt meistens die Amerikanische Handelskammer dahinter.

Sie droht mit dem Abzug ihres Kapitals aus Ländern, deren Regierungen die Verabschiedung von Arbeitsgesetzen zum Schutz der Arbeitnehmerrechte, einschließlich eines Mindestlohns, erwägen.

Leider sind die Regierungen in ihrem verzweifelten Streben nach Investitionen und parteipolitischen Spenden nur allzu gerne bereit, sich ihrem Willen zu fügen.

Es ist an der Zeit, dass die Amerikanische Handelskammer ihre Eingriffe einstellt und das Recht der ArbeitnehmerInnen anerkennt, Gewerkschaften ihrer Wahl beizutreten und sich für die Mitgestaltung ihrer eigenen Zukunft einzusetzen, anstatt hinnehmen zu müssen, dass ihnen das Unternehmensmodell anderer Länder aufgezwungen wird", betont Sharan Burrow.

Die Weltweite Umfrage des IGB 2014 hat ergeben, dass nahezu zwei Drittel der Menschen von ihren Regierungen erwarten, dass sie mehr tun, um die Macht der Unternehmen einzudämmen.

Delegierte des IGB-Weltkongresses in Berlin werden heute an einer Protestkundgebung gegen die gewerkschaftsfeindlichen Praktiken der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA teilnehmen, gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern und Beschäftigten von ver.di, CWA, DGB, AFL-CIO und UNI-Global Union.

Wo: Deutsche Telekom AG, Französische Straße 33 a-c, 10117 Berlin

Anm.: Treffen Französische Str./Gendarmenmarkt

Wann: 20. Mai 2014, 18:00 Uhr

Das Video ‛Im Untergeschoss‘

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